Ein demütiger Bischof, verleumdet und verstoßen, der jedes Unrecht schweigend ertrug und nach seinem Tod als einer der großen Heiler der neueren Kirche offenbart wurde, besonders derer, die an Krebs leiden.
1846 in Selymbria in Thrakien in armer Familie geboren, arbeitete sich Nektarios vom mittellosen Schreiber zum Mönch von Chios empor und wurde unter dem Patriarchat von Alexandria zum Metropoliten von Pentapolis geweiht. Von neidischen Klerikern verleumdet, wurde er ohne Verfahren entlassen und kehrte nach Griechenland zurück, wo er jahrelang als demütiger Prediger und dann als Dekan des Rizarios-Seminars in Athen diente und eine Generation von Priestern formte, während er selbst als Asket lebte. Er gründete das Dreifaltigkeitskloster auf Ägina und beschloss dort seine Tage in Gebet, Armut und Handarbeit; er entschlief 1920 in einem Armenkrankensaal. An seinem Sterbebett begannen Heilungen, die nie aufgehört haben; 1961 wurde er heiliggesprochen, und die Gläubigen rufen ihn vor allem in Krankheit an, besonders bei Krebs.
Die Hymnentexte liegen hier in der überlieferten englischen Fassung vor; eine gemeinfreie deutsche Fassung wird noch beschafft.
O faithful, let us honour Nektarios, offspring of Silivria and guardian of Aegina, who appeared in these last years as a true friend of virtue. Every kind of healing wells forth for those who in faith cry out: Glory to Christ who glorified you; glory to Him who made you wondrous; glory to Him who works through you healings for all.
Let us who love the Lord praise the newly-revealed star of Orthodoxy and the new-built rampart of the Church; for glorified by the working of the Spirit, he pours out the abundant grace of healings upon those who cry: Rejoice, Father Nektarios.
Geboren als Anastasios Kephalas in einer armen Familie im osmanischen Thrakien, ging er als Knabe nach Konstantinopel, um zu arbeiten und zu lernen; er schrieb Aussprüche der Heiligen ab, um sie zu verkaufen, und hungerte mehr nach Wissen und Gebet als nach Brot. Mit der Zeit kam er nach Ägypten, wo seine Gaben als Prediger und seine offenkundige Heiligkeit zu seiner Priesterweihe und schließlich zu seiner Weihe zum Metropoliten von Pentapolis unter dem Patriarchen von Alexandria führten.
Gerade seine Tugenden machten ihm Feinde. Neidisch auf die Liebe des Volkes zu ihm, raunten andere, er trachte nach dem patriarchalen Thron, und aufgrund dieser Verleumdung wurde ihm sein Bischofssitz entzogen und er wurde fortgeschickt. Er ertrug die Verleumdung ohne ein Wort der Klage oder der Selbstverteidigung, kehrte in Armut nach Griechenland zurück und diente jahrelang stillschweigend als Leiter einer Schule in Athen, von seinen Schülern geliebt, noch immer im Schatten der falschen Anschuldigung, die zu seinen Lebzeiten nicht aufgehoben werden sollte.
In seinen späteren Jahren gründete er das Dreifaltigkeitskloster auf der Insel Ägina und leitete dessen Nonnen als ein sanftmütiger Vater. Dort ertrug er Krankheit mit derselben Geduld, die er im Unrecht gezeigt hatte, und entschlief 1920 in einem Krankenhaus in Athen. Von seinem Grab gingen ein unvergänglicher Wohlgeruch und ein Strom von Heilungen aus, und der in Schmach Verstoßene wurde 1961 von der Kirche heiliggesprochen. Heute gehört er zu den meistgeliebten und meistangerufenen aller neueren Heiligen. Unzählige Zeugnisse nennen ihn den Heiler der Kranken und vor allem derer, die von Krebs heimgesucht sind.
17 Gehorchet euren Lehrern und folget ihnen; denn sie wachen über eure Seelen, als die da Rechenschaft dafür geben sollen, auf daß sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das ist euch nicht gut.
18 Betet für uns! Unser Trost ist der, daß wir ein gut Gewissen haben und fleißigen uns, guten Wandel zu führen bei allen.
19 Ich ermahne euch aber zum Überfluß, solches zu tun, auf daß ich aufs schierste wieder zu euch komme.
20 GOtt aber des Friedens, der von den Toten ausgeführet hat den großen Hirten der Schafe durch das Blut des ewigen Testaments, unsern HErrn JEsum,
21 der mache euch fertig in allem guten Werk, zu tun seinen Willen, und schaffe in euch, was vor ihm gefällig ist, durch JEsum Christum, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
17 Und er ging hernieder mit ihnen und trat auf einen Platz im Felde, und der Haufe seiner Jünger und eine große Menge des Volks von allem jüdischen Lande und Jerusalem und Tyrus und Sidon, am Meer gelegen,
18 die da kommen waren, ihn zu hören, und daß sie geheilet würden von ihren Seuchen, und die von unsaubern Geistern umgetrieben wurden, die wurden gesund.
19 Und alles Volk begehrete, ihn anzurühren, denn es ging Kraft von ihm; und heilete sie alle.
20 Und er hub seine Augen auf über seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich GOttes ist euer.
21 Selig seid ihr, die ihr hier hungert; denn ihr sollet satt werden. Selig seid ihr, die ihr hier weinet; denn ihr werdet lachen.
22 Selig seid ihr, so euch die Menschen hassen und euch absondern und schelten euch und verwerfen euren Namen als einen boshaftigen um des Menschensohns willen.
23 Freuet euch alsdann und hüpfet; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel. Desgleichen taten ihre Väter den Propheten auch.
O heiliger Hierarch Nektarios, der du in diesem Leben Verleumdung und Krankheit mit der Geduld Christi getragen hast und nun Heilung über alle ausgießt, die dich anrufen: schaue auf uns in unseren Bedrängnissen, tröste die Kranken und die Trauernden und tritt fürbittend ein, dass unsere Seelen gerettet werden. Amen.
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Seine wichtigsten englischen Ausgaben:
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